Bubble - Eero Aarnio Originals

Bubble,
3.222€

Eero Aarnio entwarf die Blase 1968. Laut Eeros Aufzeichnungen hängt die Blase von der Decke, da „es keine schöne Art gibt, einen durchsichtigen Standfuß zu fertigen.“ Blase besitzt die gleiche einzigartige Akustik wie der Ballsessel, ein kleiner Kokon, der die Außenwelt abschirmt. Produkteinzelheiten.

Produktdetails

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Die Geschichte des Bubble

Als kleiner Junge war Eero Aarnio fasziniert von Seifenblasen. In der Stadt hatte er sie nie gemacht, aber er erinnert sich, dass er im Krieg während der Evakuierung aufs Land große Seifenblasen aus einer Scheune nach draußen gepustet hatte. Sie wurden vom Wind davongetragen und schwebten weit weg über die Felder. Das Bild von einem Feld voll transparenter Seifenblasen ließ ihn nicht mehr los.

 

Nach dem Erfolg des Ball Chairs setzte sich Eero erneut ein funktionales Ziel für seine Arbeit. Obwohl der Ball Chair ein perfektes Versteck vor der Außenwelt bot, war er zum Lesen nicht ideal. Es gab nicht genug Licht im Kokon. Eero hatte allerlei Ideen, wie er den Ball Chair beleuchten könnte, unter anderem experimentierte er mit einem kleinen Fenster. Nach diversen Versuchen überlegte er, ob sich die Schale aus transparentem Material herstellen ließe.

 

Anfangs entwarf er eine Schale aus zwei durch eine Fuge verbundenen Hälften. Er kam zu dem Schluss, dass die Idee wahrscheinlich praktikabel war, das Äußere seinen Vorstellungen jedoch nicht entsprechen würde. Die Familie hatte in ihrem Haus halbrunde Deckenfenster aus Acryl, und Eero begann sich zu fragen, wie sie hergestellt wurden. Er blätterte im Branchenverzeichnis und fand eine Firma, die Deckenfenster produzierte. Er griff zum Telefon, rief an und erkundigte sich, wie die Fenster angefertigt wurden und ob seine Idee zu verwirklichen war. Es war möglich, Acryl kann erhitzt und in die gewünschte Form geblasen werden, wie eine Seifenblase.

 

Allerdings stand Eero nun vor einem anderen Problem. Wie konnte man eine Schale aus Acryl stabil am Sockel befestigen? Die Strukturen waren zu komplex, um mit ihnen zu arbeiten, und die Ästhetik würde ganz anders ausfallen als vorgesehen. Es gab einfach keine passende Methode. Schließlich kam er auf die Idee, die Schale an die Decke zu hängen. Der endgültige Entwurf entstand 1968. Nun würde man im Bubble Chair lesen können, da von allen Seiten natürliches Licht hineinströmte.

 

Was die Kette anging, fiel Eero die Entscheidung leicht. Eine Metallkette war seiner Ansicht nach bei weitem stärker als alles andere. Vielleicht erinnerte er sich auch wieder an die Boote und an das Meer. Als er den Bubble der Möbelfabrik Asko vorstellte, herrschte von Anfang an Begeisterung. Der Absatz des Ball Chairs war weltweit bereits in Schwung gekommen, und der Bubble wurde ebenfalls öffentlich gepriesen. Obwohl im Gegensatz zu späteren Vermutungen auch in diesem Fall Futurismus und Raumfahrtepochen-Design nicht das Ziel waren, ging es um ein neues Material, das verfügbar war und die Neugier des Designers weckte.

Der Bubble Chair war in zahlreichen unterschiedlichen Projekten zu sehen, von Illustrierten bis zur Werbung und zu Musikvideos. Man findet ihn in Museen auf der ganzen Welt, wo er die Ästhetik des Designs der 1960er Jahre repräsentiert. Bis heute ist er Eeros Favorit, mit den originalen silberfarbenen Kissen, versteht sich. Die Essenz des Sessels ist Licht, vor allem mit silberfarbenen oder weißen Kissen. Kürzlich hinzugefügte Akzente mit naturfarbenem oder schwarzem Leder geben diesem klassischen Möbelstück einen kleinen Twist. Man kann einfach Platz nehmen und eine der elementarsten Formen der Natur bewundern. In gewisser Weise rechnet sich Eero das Design des Bubble nicht als Verdienst an, es wurde von der Natur geschaffen.

“Light comes in from all directions”

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